Das zwischen schattigen Baumgruppen und sonnigen Flächen gelegene Gelände am Rande der Lüneburger Heide im Kern von Winsen (Aller) ist seit 1980 der Standort des Winser Museumshofs.
Auf dem Gelände, das einst Platz für den Gemeindebauhof, die Winser Schützen und einige Gewerbetreibende bot, befindet sich heute das Freilichtmuseum.
Den Mittelpunkt des Museums bildet ein zweiständiges Fachwerkhaus, das sogenannte Niederdeutsche Hallenhaus. Es wurde 1653 von Dietrich Olvers in Winsen errichtet. Beim Umzug von seinem ursprünglichen Standort an der Kahlenweide war es das zum damaligen Zeitpunkt älteste Wohnhaus in Winsen (Aller).
Ergänzt wird das Museum durch weitere Gebäude aus der Zeit vom 17. bis 19. Jahrhundert: einen Wagenschauer, verschiedene Treppenspeicher, ein Backhaus, eine Heuscheune, einen Schweinestall, eine Schmiede und ein Kutschenhaus. Auf dem Gelände befinden sich zudem ehemalige Wohnhäuser und Speichergebäude, die der Heimatverein mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Mitglieder von ihren ursprünglichen Standorten hierher transloziert hat.
Die umfangreiche Innenausstattung des Museums vermittelt den Besuchern einen einzigartigen Einblick in die Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse der bäuerlichen Landbevölkerung der Südheide zwischen 1780 und 1880.
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